Wo Tierfreunde gerne einkehren

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Ein Tierpark gibt sich die Ehre 

Tiergärten und Vogelparks sind wichtige Einrichtungen, die helfen, die ungemein reichhaltige Flora und Fauna der Erde besser zu überblicken und zu verstehen. Diesbezüglich ist der Tierpark Irgenöd bei Ortenburg ein lohnendes Ziel, da es hier Tiere zu besichtigen gibt, die aus vielen Ecken des Erdenrunds stammen, zudem teilweise selten sind.

Der 1975 als Vogelpark gegründete Tierpark Irgenöd bei Ortenburg verfügt über eine Fläche von 60.000 qm und kann über ein zwei Kilometer langes Wegenetz erkundet werden.

Der Hellrote Ara zählt zu den größten Papageien der Welt. Er wird bis zu 90 cm lang und erreicht ein Gewicht von bis zu 1 kg. Pärchen bleiben lebenslang zusammen.

Ein Urlaub in Bayern ist angesichts der Vielzahl besuchenswerter Orte und Sehenswürdigkeiten ein Labsal hinsichtlich des Erholungs- und Weiterbildungswertes. Zu den lohnenswerten Zielen zählt ohne Zweifel der Tierpark Irgenöd, der sich in der Nähe des Städtchen Ortenburg befindet und als Zoologischer Garten anerkannt ist. 1975 gegründet, hat sich der Tierpark aus den Anfängen eines Hobbys zu einem weit über Bayerns Grenzen bekannten Ausflugsziel entwickelt, das jährlich von rund 60.000 Besuchern aufgesucht wird.

Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von rund 60.000 Quadratmetern und wird von einem Wegenetz durchzogen, das eine Gesamtlänge von rund zwei Kilometern besitzt. Der Schwerpunkt des Parks sind zwar unterschiedlichste Vögel, doch werden auch andere Tiere präsentiert, die nicht zuletzt Kinderherzen höherschlagen lassen. Unter den rund 150 Tierarten gibt es beispielsweise Erdmännchen, Ponys und Kängurus zu besichtigen.

Der Helmkasuar ist ein seltener, flugunfähiger Laufvogel, der jedoch sehr gut schwimmen kann. Erwachsene Exemplare wiegen bis zu 70 Kilogramm.

Kattas sind eine Lemurenart, die überwiegend auf Bäumen lebt. Diese Tiere kommen nur selten auf den Boden. Ihr Lebensraum ist die Insel Madagaskar.

Doch sind auf dem weitläufigen Gelände auch Trampeltiere, Wasserschweine, Lamas, Schildkröten und verschiedene Affenarten zu besichtigen. Kinder, die die Filme über Pippi Langstrumpf kennen, werden von den Totenkopfäffchen begeistert sein, die in ihrem Gehege munter umherhüpfen und sich teilweise zutraulich dem Besucher zuwenden.

Unbedingt einen Blick sollten Besucher in das Gehege des Geparden richten, der keine Scheu vor Zaungästen zeigt und mit etwas Glück direkt am Gatter zufrieden in der Sonne liegt, sodass er ausgiebig beobachtet und fotografiert werden kann.

Auch ein weiblicher Gepard ist im Tierpark Irgenöd zu bestaunen. Diese Tiere sind in der Lage, zur Jagd eine Geschwindigkeit von bis zu 93 km/h zu erreichen.

Der aus China stammende Goldfasan wird bis zu 800 Gramm schwer und kann rund zehn Jahre alt werden.

Der Schwerpunkt des Parks liegt jedoch in der Präsentation von Vögeln, von denen es rund 700 Exemplare zu beobachten gibt. Interessant ist, dass ein großer Teil der präsentierten Vögel im offenen Freigelände zu sehen sind. Der Besucher kann diese demnach ohne störende Gitter beobachten und ihr Sozialverhalten studieren.

So sind beispielsweise Störche, Emus, Helmkasuare, Kronenkraniche und Marabus ohne störendes Hindernis bestens beobachtbar. Pelikane lassen sich sogar in einem Gehege beobachten, in dem sich ein kleiner Weiher befindet. Imposant auch die zahlreichen Flamingos, die eine größere Kolonie im Park bilden. Über den Park schlendernde Besucher kommen nicht nur an verschiedensten Tieren vorbei, sondern können auch über 600 verschiedene Baum- und Straucharten bewundern, was zeigt, welch großes Repertoire die Natur besitzt, Leben zu ermöglichen.

Damit Kinder auf dem Weg durch den Park nicht anfangen zu quengeln, gibt es Spielplätze, die für jeden Geschmack etwas bieten: Ob Schaukel, Kletterwand, Betonröhre, Rutschbahn, Karussell oder Trampolin – für Kinder wird viel geboten. Sogar an Getränke- und Eisautomaten wurde gedacht, damit die Eltern nicht den längeren Weg zum Kiosk zurücklegen müssen, sollte sich beim Nachwuchs der Durst melden.

Kakadus gehören zu den Papageien. Sie besitzen eine Federhaube, die sie ruckartig aufrichten wenn sie beunruhigt sind.

Ohne Zweifel lernen Kinder in diesem vorbildlichen Park den behutsamen Umgang mit Tieren. Schon das Streicheln eines Ponys ist für Kinder etwas ganz Besonderes und trägt zu einem rücksichtsvollen Sozialverhalten zu Tieren bei. Im Tierpark Irgenöd haben Kinder Gelegenheit, ausgiebig auf Entdeckungsreise zu gehen und in eine Welt einzutauchen, die es außerhalb des Gehegezauns nicht gibt. Die Eltern können derweil auf einer der zahlreichen Sitzgelegenheiten Platz nehmen und den Blick über das waldreiche, hügelige Gelände genießen. Dies übrigens ohne Lumpi, denn Hunde dürfen nicht in den Park!

Ohne Zweifel kann festgestellt werden, dass Zoos eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft haben, Menschen mit Empathie für Tiere heranzuziehen, gleichzeitig jedoch lernen, die Gefahren zu erkennen, die von so manchem exotischen Tier ausgeht.

Der Silberwangen-Hornvogel gehört zur Familie der Nashornvögel. Er lebt in Dornbuschsteppen und Mangrovenwäldern.

Es zeigt sich angesichts der hervorragenden Gestaltung des Geländes, dass die Betreiber des privaten Tierparks sich viel Mühe gemacht haben, den Park so besucher- und familienfreundlich wie möglich zu gestalten, ohne das Wohl der Tiere aus dem Auge zu verlieren. Ein hohes Engagement wird auch für die Nachzucht vom Aussterben gefährdeter Tiere an den Tag gelegt: Es wurde ein erfolgreiches Nachzuchtprogramm für verschiedene Tiere aufgesetzt, das zusammen mit einer weltweit tätigen Zuchtgemeinschaft verfolgt wird. Durch den dadurch größeren Gen-Pool wird schädliche Inzucht so weit wie möglich verhindert.

Die Betreiber des Tierparks sorgen täglich dafür, dass es den Tieren an nichts fehlt. So gibt es zum Beispiel jährlich einen detaillierten Futterplan für jede Tierart, der von einem Zootierarzt abgenommen wird. Zudem wird ein Tagebuch geführt, aus dem die täglichen Zu- und Abgänge an Tieren zur Zucht, zur Aufstockung oder durch Tod hervorgehen. Auf diese Weise ist größte Transparenz gegeben, was mit den Tieren im Vogelpark geschieht.

Der Tierpark Irgenöd ist absolut besuchenswert, zumal es knapp drei Kilometer entfernt den Wildpark Ortenburg gibt, der vom gleichen Betreiber betrieben wird. Dieser Park ist mit rund 250.000 Quadratmeter Fläche sogar noch größer und verfügt über zahlreiche Tiere aus der ganzen Welt.

Es lohnt sich daher, ein ganzes Wochenende für einen Besuch der beiden Anlagen einzuplanen. Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten sind rundherum zu bekommen und das Mittagessen gibt es in beiden Anlagen zu familienfreundlichen Preisen.

Der Tierpark Irgenöd

Kontaktdaten Tierpark Irgenöd

Tierpark Irgenöd

Irgenöd 3

94496 Ortenburg

Tel.: +49 (0)85 42 71 30

Fax.: +49 (0)85 42 29 18

E-Mail: tierpark-irgenoed@gmx.de

www.tierpark-irgenoed.de


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